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• Kultur
Schweizer Geschichtä von Mizzo
Mizzos Liebe zu geschwungenen, lebhaften Linien ist beinahe obsessiv. Gerade Pinselstriche haben in ihren Werken nichts verloren, wie alle anderen möglichen Grenzen und einengenden Vorgaben wie Leinwände, Rahmen oder Abschlüsse.
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Von der Straße in die Galerie
„Wir wollen überregionale oder internationale Künstler nach Hannover holen“, sagt Torben Paradiek. Zusammen mit Sebastian Otto und Jan Hendrik Werner hat er vergangenen Oktober eine Galerie in Linden aufgemacht. Seit der Eröffnung stellten bereits Künstler aus Wien und Berlin aus. Die drei Galeristen sind aber bei der Auswahl der Künstler sehr anspruchsvoll.
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Ausstellung schafft Wissen
Dieses Jahr ist Darwins Jahr, auch in der Kunst: Am 12. Februar eröffnete die Ausstellung „Evolution schafft Vielfalt“ im IKEA EXPO-Park Hannover; ein Highlight für alle, die das Thema „Evolution“ einmal ganz spielerisch und inmitten des Alltagslebens kennenlernen möchten. Die Schau läuft bis zum 15. Mai 2009, sie wurde gestaltet von der Berliner Ausstellungs-, Grafik- und Designagentur gewerk. Begleitet wird die Ausstellung von einem Veranstaltungsprogramm.
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Eine Dame verschwindet
„Eine Dame verschwindet“ lautet der Titel eines Klassikers von ­Alfred Hitchcock. Ähnliches dachte sich auch Bodypainting-Künstler Jörg Düsterwald. Er hatte im Gegensatz zu Hitchcocks Helden keine finsteren Absichten. Das neueste Projekt des diesjährigen Deutschen Meisters im Body­painting war es, sein Model in ­einem relativ einfach gemusterten Hintergrund durch geschickte Verzierung mit gleichen Motiven geradezu verschwinden zu lassen – in einem Stoff vom Möbelschweden IKEA.
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Ein Rest Süße bleibt
Hanna Nitsch malt und zeichnet Kinder, zumeist ihre eigenen. Dabei geht es ihr jedoch nicht um ein traditionelles Porträt. Sie reflektiert vielmehr die mit diesem Thema verbundenen Klischees und nimmt hierüber eine gesellschaftliche Analyse vor. Großformatige Aquarell- und Tuschezeichnungen bringt sie installativ in den Raum ein. Das sinnlich anmutende Inkarnat und auch die Gesichter bezeugen den höchst sensiblen Umgang mit den Figuren, die nicht das Kindchen-Schema reproduzieren, sondern dem Betrachter als gleichwertiges, selbstbewusstes Individuum gegenüberstehen.
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Gestatten: Erna, geb. Kruse
Das Jahr beginnt mit Ivo Hauptmann. Die Galerie Zibelius am Historischen Museum Hannover zeigt im Januar eine Auswahl an ­Werken des bedeutendsten ­deutschen Post-Impressionisten (1886-1973). Der älteste Sohn des Schriftstellers Gerhart Hauptmann war Schüler von Ludwig von Hofmann und Lovis Corinth. Für seine eigene künstlerische Entwicklung waren Kontakte zu Paul Signac und den Fauvisten während seiner Pariser Studienaufenthalte von großer Bedeutung.
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Den Todsünden auf der Spur
Es gibt sie, seit Papst Gregor der Große sie vor mehr als tausend Jahren erdacht hat: Die Todsünden Stolz (superbia), Faulheit (acedia), Geiz (avarita), Neid (invidia), Zorn (ira), Unkeuschheit (luxuria) und Völlerei (gula) sollten nach Gregor zur ewigen Verdammnis führen. Kein Wunder, dass die Kunst, die in früheren Zeiten sehr von religiösen Themen dominiert wurde, sich seit Langem mit diesen Verstößen gegen den Willen Gottes auseinandersetzt. Eine moderne Herangehensweise zeigt das Ausstellungsprojekt „Todsünden“, das bis zum 11. Januar an vielen Orten in der Stadt zu sehen ist.
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Skulpturale Dinosaurier
Die kestnergesellschaft stellt mit Jake und Dinos Chapman zwei zeitgenössische britische Künstler und eine bisher noch nicht von ihnen gezeigte Werkgruppe aus. Bekannt geworden in den 90er Jahren unter dem Label der Young British Artists, gilt ihre Kunst als skandalös und provokativ. Hinter einer vordergründig schockierenden Bildlichkeit verbirgt sich jedoch die intensive Beschäftigung mit menschlicher Erfahrung und moralischem Verhalten wie der Fähigkeit zu Gewalt und Krieg.
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Von Liebe und Hass
Gemeinsam zeigen die Galerie „Vom Zufall und vom Glück“ der Niedersächsischen Lottostiftung und die Städtische Galerie Kubus bis zum 17. Dezember eine Werkschau der in Berlin lebenden Künstlerin Franek mit dem Titel „LOVE and HATE“. Zu sehen sind Bilder, Skulpturen und Fotoarbeiten aus den Jahren von 1991 bis 2008. Die Werke haben so schöne Titel wie Bergeversetzen, Eslebedieliebe, La Dame à la Licome, Vampir im Rücken, Die vier Jahreszeiten,
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Zauberhafte Flucht aus dem Alltag
Seit Mitte November ist die Orangerie in den Herrenhäuser Gärten nicht mehr das, was sie sonst zu sein scheint. Künstler verwandelten das historische Gebäude in eine „Orangerie de luxe“. Damit feierte das 5. Wintervarieté, initiiert vom „Kleinen Fest“ und dem GOP Varieté-Theater, Premiere.
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Mehr als nur Meer
Es ist ein ungewöhnlicher Ort für Kunst: Wo einst Pferdegespanne das Getreide einfuhren, das dann per Hand gedroschen wurde, wird jetzt Kunst ausgestellt. Die Kunstscheune im historischen Scheunenviertel von Steinhude ist aus einem Expo-Projekt hervorgegangen, in dem die einst bäuerlich genutzten Scheunen am Ortsrand wieder aufgebaut und hergerichtet wurden. Heute beherbergen die Gebäude neben der Kunstscheune auch ein Spielzeugmuseum, das Schmetterlingsmuse­um, Gastronomie, Ladengeschäfte und die Tourismusinformation Steinhuder Meer.
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Ein Stadtteil im Kalender
Am 30. September haben 18 Unternehmer den von ihnen gesponserten „Stadtteilkalender 2009“ für den Nordosten von Hannover vorgestellt. Unter Koordination der ­Kommunikationsagentur Hannover, künstlerischer Gestaltung der Fotogruppe Bothfeld im Kulturtreff Bothfeld und mit Unterstützung der Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute (GBK) entstand der A3-große, vierfarbige Stadtteilkalender 2009 mit 14 Bildmotiven aus dem Nordosten Hannovers. Zu den Sponsoren zählen die Deutsche Bank, Autohaus Ahrends, Die Johanniter, LAMM Textiles Wohnen, Bölsche Glas- und Bauelemente, Maternus Senioren- und Pflegezentrum Steuerndieb, Autohaus Buchmann und viele andere.
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Die farbenfrohe Welt der Anne Ocker
Gänzlich ungegenständlich sind die Werke der aktuellen Ausstellung von Anne Ocker. Die Auseinandersetzung mit Farben und ihrer Dynamik steht im Mittelpunkt. Von zart und zerbrechlich bis kraftvoll und lebensfroh reicht das Spektrum an Ausdruckskraft. Anne Ockers aktuelles Projekt ist der Buchstabe „T“. Von ihm hat sie bereits rund 100 Bilder gemalt. Die Künstlerin arbeitet gern seriell: „Ich habe immer zuerst eine Bildidee im Kopf und meist vorher viel festgelegt wie Farben, Format, eventuell sogar Pinsel.“
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Der gemalte Schmalstieg
Der Maler Johannes Heisig hat Herbert Schmalstieg für die Gemäldegalerie im Neuen Rathaus porträtiert. Schmalstieg war von 1972 bis 2006 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Das Ölgemälde im Format 100 mal 80 Zentimeter hat im September seinen Platz neben Gemälden anderer ehemaliger, verdienter Stadtoberhäupter im ersten Stock des Rathauses bekommen.
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Festliche Konzertreihe
Am 29. November beginnt mit „Herrenhausen Vokal“ ein festliches musikalisches Programm, das bis zum 4. Januar 2009 für feierliche Atmosphäre im Festsaal der Galerie sorgt. An den Samstagen im Advent und um die Festtage stehen die Stimmen im Mittelpunkt: Mit „Let It Snow“ eröffnet Vivid Voices, der Jazzchor der Musikhochschule Hannover unter der Leitung von Anne Kohler, die neue Konzertreihe. Weihnachtslieder in neuen Arrangements, Gospelballaden, aber auch Reggae und Calypso stehen auf dem Programm.
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UNIVERSITÄT: Von der Vorlesung unter die Haube
HANNOVER KONGRESS: Neue Struktur
N-GLOBAL: Niedersachsens Wirtschaft ist global
MESSE: Ein Sommer für Messemacher
HANNOVER RÜCK: Ein gutes Jahr
EINZELHANDEL: Noch ein FOC?
REGION: Alle Antworten auf Bauanfragen
STUDIE: Weniger junge Schuldner
NTH: Die neue Hochschule
NIEDERSACHSENTAG: Wo alles begann
KITA: Im Ausbau vorne dabei
SOLAR: Sonnige Städte
MESSE: Pferd und Jagd
FORSCHUNG: Neuer Verbund
AUSLAND: Repräsentanz in Südkorea
STUDIUM: Ansturm auf die Hochschulen
UNIVERSITÄT: Forschungsprojekte sind gesichert
KOOPERATION: Universität und Continental
ZUM JUBILÄUM: Ausgezeichnete Absolventen
AUSBILDUNG: Gesundheit als Berufung
DGB-INDEX: Gute Arbeit, schlechte Arbeit
FORSCHUNG: Drei große Fische
VINALIA: 3600 Besucher bei der Weinmesse
LANDESSIEGER: Mut zur Selbstständigkeit
DEBATTIERCLUB: Reden ist gold
STUDIE I: Das Internet im Mittelstand
HYGIENERECHT: Fleischer brauchen neue Zulassung
STUDIE II: Controlling als Strategie
AUSZEICHNUNG: Design fürs Gehör
GEWINNER: Neues Soundlogo kommt aus Avignon
WETTBEWERB: Ab in die Mitte
HANNOVERIMPULS: Neue Kooperation
SICHERHEIT: Datendiebstahl leicht gemacht
AWD: Pressestellentest-Gewinner
WWW: Wichtiger für Reisen
WETTBEWERB: Land fördert Qualifizierung
ÖKÖ-ENERGIEN: Investitionsanreiz
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